Rede Schulleiter Klaus EilertExterne Links & Werbung:
Gymnasium Bad Iburg eröffnet neue Mensa und FachräumeRede des Schulleiters Klaus Eilert zur Mensaeröffnung,21.01.2011Liebe Gäste,ich begrüße Sie auch im Namen des Leiters der Hauptschule, Herr Plogmann, ganz herzlich zur offiziellen Eröffnungunserer neuen Mensa. Ich möchte zunächst unserer Big Band unter der Leitung von Herrn Kessen-Albers für denmusikalischen Aperitif und unserem Chor unter der Leitung von Frau Schulke für die musikalische Garnierungdanken.Sehr geehrter Herr Dr. Kassing, herzlichen Dank, dass Sie heuteals Vertreter des Landkreises hier sind, um die Einweihungvorzunehmen und das Wort an uns zu richten. Ich freue michauch, die Herren Dreier und Reinhold für den Landkreisbegrüßen zu können. Herzlich begrüßen möchte ich auch dieBürgermeister: Herr Jurak aus Bad Iburg, Herr Rehkämper ausBad Rothenfelde, Herr Majerski aus Dissen. Seien Sie unswillkommen.Es ist ein Zeichen guter Kooperation zwischen den Schulformen,dass der Konrektor der Realschule Bad Iburg, Herr Jansen, heuteunser Gast ist. Dafür danke ich Ihnen. Sollte ich jemandenvergessen haben, den ich namentlich hätte erwähnen müssen,bitte ich um Nachsicht.Liebe Gäste, nach der beschwingten Eingangsmusik möchte ichIhnen einen hoffentlich ebenso verdaulichen Gang vorsetzen undmit einem kleinen Zitat beginnen: „Allein zu essen ist für einenphilosophierenden Gelehrten ungesund“. Dies stellt ImmanuelKant kategorisch fest. Damit verweist er auf den engenZusammenhang von physischer und geistiger Nahrung undbetont zugleich den Gedanken, dass das Essenkulturgeschichtlich gesehen nicht nur ein Akt derNahrungsaufnahme ist, sondern ein Gemeinschaftserlebnis, einAkt zwischenmenschlicher Kommunikation, der demGedankenaustausch und der Vielfalt dient.Ich freue mich, dass alle an der Planung, Gestaltung undAusführung unserer neuen Mensa Beteiligten in diesem Punkt einen klaren Konsens hatten. Diese Mensa wurdenicht konzipiert als eine „Futterkrippe“ und Kantine, sondern als ein vielfältig funktionaler Raum der Begegnung, derRuhe, des Austausches – kurz als das Zentrum der Schule, das uns bislang gefehlt hat.Hier kann gegessen, geredet, gelernt werden, hier kann man sich aber auch zurückziehen und hier begegnen sichÄsthetik und Geschmack.Dafür danke ich allen Verantwortlichen, die seit Herbst 2009 unter maßgeblicher Beteiligung von Herrn HeinrichWeiss als Leiter der Bauabteilung des Landkreises mit den notwendigen Untersuchungen und Planungen für denBau und die Gestaltung der Mensa beschäftigt waren. Mit Beginn des Jahres 2010 wurden zwischen derBauabteilung des Landkreises als Bauherr und Projektverantwortlicher und dem zukünftigen Betreiber der Mensa,Herr Detlef Fries, zahllose Fachgespräche geführt, in die auch die Erfahrungen der „kleinen Mensa“ imUntergeschoss einflossen.Höchste Priorität bei der Gestaltung hatte die Findung eines geeigneten Entwurfskonzeptes. Dieses sollte aus demschlichten baulichen Rastermaß einen Raum mit ansprechender architektonischer und ästhetischer Qualität formen,der sich an vielfach bereits realisierten Konzepten anderer Schulen orientiert.Keine leichte Aufgabe für die Köche. Durch die maßgebliche Beteiligung des Büros „Wolbert Einrichten“ unterMitarbeit des Architekturbüros Hildegard Reinhold wurde ein Konzept entwickelt, das sich sowohl in seinerFormensprache als auch in der Materialauswahl von den gewohnten Maßstäben absetzt. Abgerundet werden solltedas Menü schließlich durch das mit dem Büro Greve gemeinsam erarbeitete Beleuchtungskonzept.Nach der gestalterischen konnte die technische Planung unter Mitwirkung des Büros Jager und Partner, in Personvon Herrn Wichmann (Haustechnik), sowie des Planungsbüros Greve, genannt sei Herr Repin (Elektro- undBeleuchtungstechnik), beginnen.Zahllose Abstimmungstermine und mehrere Monate Planungsphase waren unabdingbare Voraussetzung für dieanschließende zügige Realisierung. Die Hoffnung auf einen kulinarischen Leckerbissen ließ in dieser Zeit Schülerund Lehrer die kleinen und großen Belästigungen durch Lärm und Staub mit bisweilen stoischer Ruhe ertragen.Dafür auch an alle Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen einen herzlichen Dank.Von dem in jeder Hinsicht gelungenen Ergebnis dieser umfassenden Mühen können wir heute uns heute in dieserFeierstunde nach Augenschein überzeugen.Um noch einmal auf Kant zurückzukommen: Allein zu essen ist auch für Schüler und Lehrer ungesund. Hier abermuss man nicht allein essen. Hier wollen wir uns mit Respekt begegnen und unsere Gemeinschaft fördern. Dies giltnicht nur für die Kinder, die unsere umfangreichen Ganztagsangebote nutzen, sondern für alle, die sich hier imHause aufhalten.Gestatten Sie mir an dieser Stelle die kleine Nebenbemerkung, dass es misslich ist, wenn die wohlschmeckendeSuppe unserer erfolgreichen Ganztagsangebote durch überbordende bürokratische Vorgaben versalzen wird. Zuviele Köche können den Brei auch verderben, heißt es im Volksmund.Abschließend möchte ich unser Mensa-Menü freigeben mit der einfachen Feststellung: Es ist angerichtet.Sie sind herzlich eingeladen, sich im Anschluss an die Redebeiträge, auf einen kleinen Rundgang durch die Schulezu begeben und zwei der im Rahmen des Konjunkturpaketes neu gestalteten Räume zu besichtigen. Wer nicht daranteilnehmen möchte, ist schon jetzt zu einer kleinen Mahlzeit eingeladen, die Herr Fries und seine Mitarbeiterservieren werden. Für das leibliche Wohl der Gäste, die an der Raumbesichtigung teilnehmen, wird natürlich imAnschluss gesorgt werden.Ich wünsche Ihnen einen guten Appetit.Vorschaubild klicken zum VergrößernEinweihung der Mensa